Bulgursalat á la Claudia


Kartoffelsalat, Nudelsalat und auch selbst der Couscoussalat ist oft der Renner auf jeder Party. Sie sind eben auch schnell und in größerer Menge zubereitet. Ob die traditionellen Rezepte aus Oma´s Zeiten oder abgewandelt (zum Beispiel fettfrei, glutenfrei, laktosefrei, …) alles ist möglich und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

 

Nun kommt bald wieder die Weihnachtszeit und damit auch wieder Feste über Feste.  Da darf der typische Kartoffelsalat mit Wienerwürstchen zum heiligen Abend nicht fehlen und ist somit ein Muss in vielen Familien. 

 

Auf der Suche nach einer Alternative und beim durchforsten des Küchenschrankes kam ich auf den Bulger.

Bulger als eine typische nordafrikanische Beilage kombiniert mit Saisongemüse aus Deutschland? Warum nicht? Möhre und Rote Beete kam mir da sofort als Idee. Der Rest nahm seinen Lauf. Und das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen.

 

Probiert es gerne aus. Der Salat passt prima auch zu Fleischgerichten (Hähnchen, Lamm) oder Fisch. Warum dann nicht auch zur Weihnachtsgans -grins.

Ohne den Joghurt als Topping, wäre das Gericht auch für die veganen Familienmitglieder geeignet.

Zutaten (4 Portionen)

-          200 g Bulgur

-          500 g Möhre

-          300 g Rote Beete

-          ½ Dose Kichererbsen

-          2 Schalotten

-          1 Knoblauchzehe

-          2 Stängel Frühlingszwiebel

-          500 ml Gemüsebrühe

-          1 Bio-Limette

-          30 g Pekannüsse

-          2-3 EL Rapsöl

-          3-4 getrocknete Datteln

-          1 EL Ras el Hanout

-          1 TL Kreuzkümmel

-          1 TL Paprikapulver -edel süß

-          ½ TL Cayennepfeffer

-          Salz, Pfeffer

-          Frische gehackte Petersilie

-          150 g Naturjoghurt

 

Zubereitung:

1.       Möhren und die Rote Beete-Knollen schälen und in Stifte hobeln. Die Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe schälen. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

2.       Den Bulgur kurz in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen und mit 200 ml Gemüsebrühe aufkochen. Vom Herd nehmen und mit Deckel ziehen lassen.

3.       Eine Pfanne mit dem Rapsöl erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Die Gewürze (Ras el Hanout, Kreuzkümmel, Paprikapulver -edel süß und Cayennepfeffer) unter die Zwiebelmasse rühren und kurz mit anrösten. Den Knoblauch durch eine Presse pressen oder klein hacken und unter die Zwiebel-Gewürzmasse rühren. Die Möhren- und Rote Beete-Stifte sowie die abgetropften Kichererbsen dazu geben und mit kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen. Unter geringer Hitze köcheln lassen.

4.       Getrocknete Datteln klein schneiden. Datteln und die Pekannüsse mit in die Pfanne geben. Den Bulgur ebenfalls unterheben. Den Saft einer Limette und deren Schalenabrieb dazu geben und mit Pfeffer und Salz das ganze würzen. Weiterhin ca. 20-30 Min köcheln lassen.

5.       Am Ende die Frühlingszwiebel und die gehackte Petersilie unterheben und vom Herd nehmen.

6.       Mit einen Klecks Naturjoghurt warm oder kalt servieren.

Wusstest du schon?

Res el Hanout heißt übersetzt: „Kopf des Ladens“ oder „Chef des Ladens“ und ist ein Gewürz aus der nordafrikanischen Küche.

Es besteht aus bis zu 30 verschiedenen Zutaten u.a. Muskat, Zimt, Anis, Chili, Pfeffer, Ingwer, Piment, Kardamom und Nelke. Die genaue Zusammensetzung kann jedoch variieren. Die Mischungen schmecken leicht fruchtig-süß, mit einer floralen Note und leichter schärfe. Es wird vor allem für Schmorgerichte mit Reis, Couscous oder Bulgur verwendet. Es passt aber auch perfekt zu Geflügel- und Lamm-Gerichten. Das Gewürz findet man mittlerweile in fast allen gut sortierten Supermarkregalen.